Sprotte, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Sprotte · Nominativ Plural: Sprotten
Aussprache 
Worttrennung Sprot-te (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

kleiner, heringsähnlicher, im Meer in Schwärmen lebender Fisch, der besonders geräuchert gegessen wird
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Sprotte f. Der Name des mit dem Hering verwandten, in der Nord- und Ostsee lebenden Fisches stammt aus dem Nd. Mnd. mnl. nl. sprot, aengl. sprot, mit abgewandeltem Vokalismus mengl. engl. sprat, in hd. Texten Sprott m. (16. Jh.) und Sprotte f. (17. Jh.). Seine Herkunft ist ungewiß. Er gilt anfangs für unterschiedliche kleine Fische (‘junger Hering, geräucherte Sardine’), könnte daher im Sinne von ‘Fischbrut, junger Fisch’ (wie ↗Sproß, s. d.) zum Verb ↗sprießen1 (s. d.) gehören.

Typische Verbindungen zu ›Sprotte‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sprotte‹.

Verwendungsbeispiele für ›Sprotte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich boykottierte diesen Schwachsinn, auch mochte ich die lettischen Sprotten nicht.
Die Zeit, 15.09.2005, Nr. 38
Wer verkauft Sprotten in einer Kiste, so daß man sie verschicken kann?, fragte ich gestern.
Bild, 20.04.2005
Was wir alle richtig gern mochten, waren eure Kieler Sprotten.
Süddeutsche Zeitung, 06.12.2002
Frieda hat sich die Haare vom Pygmäen Fred abschneiden lassen, mit dem ja Sprotte gut befreundet ist.
Der Tagesspiegel, 22.06.2003
Sprotte erschien den Relegationsrichtern nicht so überzeugend wie der »Zeuge« Winkler.
konkret, 1993
Zitationshilfe
„Sprotte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sprotte>, abgerufen am 06.08.2020.

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