Spucknapf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSpuck-napf
WortzerlegungspuckenNapf
eWDG, 1976

Bedeutung

veraltend Napf, in den man spucken darf
Beispiel:
An den Schreibtischen [in den Behörden] ... standen Spucknäpfe, um den Leuten das Spucken auf den Fußboden abzugewöhnen [RennKindheit16]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beschlagnahmt worden ist, mit anderen Werken, auch der "Spucknapf des Volkes".
Der Tagesspiegel, 26.05.1998
Und jetzt sind Sie geschmackvoll genug, mich als eine Art Spucknapf zu betrachten.
Hauptmann, Gerhart: Die Ratten, Berlin: S. Fischer 1942 [1911], S. 453
In jedem Hotel, so legt ein anderes noch gültiges Gesetz aus dem Jahr 1925 fest, müssten Spucknäpfe "in ausreichender Zahl" vorhanden sein.
Süddeutsche Zeitung, 17.08.1999
Auf halbem Wege zwischen ihnen rundet sich der Spucknapf links vom Behandlungsstuhl.
Fries, Fritz Rudolf: Der Weg nach Oobliadooh, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1966, S. 172
Ich hatte das Unglück, in nächster Nähe des Spucknapfes zu sitzen; diesen hatte ich sauber zu halten.
Wagner, Siegfried: Erinnerungen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1923], S. 21571
Zitationshilfe
„Spucknapf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Spucknapf>, abgerufen am 14.11.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Spuckkuchen
Spuckglas
Spuckerei
spucken
Spucke
Spuckschale
Spuk
spuken
Spukerei
Spukgeist