Spukgestalt, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSpuk-ge-stalt
WortzerlegungSpukGestalt
eWDG, 1976

Bedeutung

Gespenst, Geistererscheinung in der Vorstellung abergläubischer Menschen
Beispiel:
eine nächtliche Spukgestalt

Thesaurus

Synonymgruppe
(unheimliches o.ä.) Wesen · ↗Geist · ↗Gespenst · ↗Phantom · ↗Schemen · ↗Spirit · Spuk · Spukgestalt  ●  ↗Manen  ugs., Plural
Oberbegriffe
  • Fabelwesen · Fantasiegeschöpf · Phantasiegeschöpf · übernatürliches Wesen
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

bevölkern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Spukgestalt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Ende ist die Küche ziemlich bevölkert von den unerwünschten Spukgestalten.
Süddeutsche Zeitung, 21.01.2004
Wir kämpfen nur noch mit den Spukgestalten, die die Beschäftigung mit dem »Dritten Reichs« in unseren Köpfen hinterlassen hat.
Die Zeit, 23.03.2005, Nr. 13
Der amerikanische Kult um Kürbisse und schreckliche Spukgestalten findet jedes Jahr mehr Freunde.
Die Welt, 22.10.2001
Traum und Wachbewußtsein gehen ineinander über, und so flüchtet sich das verstörte Kind in Mutters Bett, um vor den Spukgestalten sicher zu sein.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 349
Diese Wendung zeigt deutlich den Zusammenhang mit dem Volksglauben an Spukgestalten und Poltergeister, die die Menschen durch unheimliche nächtliche Geräusche erschrecken und in Aufregung versetzen.
Röhrich, Lutz: Spuk(en). In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 20970
Zitationshilfe
„Spukgestalt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Spukgestalt>, abgerufen am 19.09.2019.

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