Ständegesellschaft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungStän-de-ge-sell-schaft
WortzerlegungStand2Gesellschaft
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Gesellschaftsform (besonders im Mittelalter), die durch die hierarchische Ordnung rechtlich, politisch und religiös begründeter und differenzierter Stände gekennzeichnet ist

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im annektierten Rheinland war die Zeit der Ständegesellschaft zu Ende.
Die Zeit, 05.08.2006, Nr. 32
Er geht ein auf die unerhörte Übertretung der Gesetze einer erodierenden Ständegesellschaft durch einen einzelnen Adeligen.
Die Welt, 28.05.2002
Doch die Hierarchie, in die sie gezwängt sind, ist so starr wie eine mittelalterliche Ständegesellschaft.
Süddeutsche Zeitung, 25.07.1997
Er führt von der alten obrigkeitsstaatlichen Ständegesellschaft in eine demokratische Bildungsgesellschaft.
Die Zeit, 02.04.1965, Nr. 14
Aber schon die Expansion der Geldwirtschaft, die allgemeine Schulbildung und der wissenschaftliche Fortschritt sprengten die alte Ständegesellschaft und erzwangen den Übergang zur Moderne.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 368
Zitationshilfe
„Ständegesellschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ständegesellschaft>, abgerufen am 24.09.2019.

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