Ständekammer, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungStän-de-kam-mer (computergeneriert)
WortzerlegungStand2Kammer
eWDG, 1976

Bedeutung

historisch aus Vertretern der bevorrechteten Stände gebildetes Organ in Ständestaaten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jahrhundertelang hatte die brasilianische Oligarchie die Kirche als Ornament und hilfreiche Magd geschätzt und ihr sogar in den Ständekammern gute Plätze zugewiesen.
Die Zeit, 11.10.1991, Nr. 42
Hier nämlich einigten sich die Sozialdemokraten, daß sie eine Reform der Ständekammer jetzt voranbringen wollen.
Süddeutsche Zeitung, 10.03.1995
Fast alle offiziellen Weinhändler der Ständekammer waren daher überhaupt keine Weinhändler.
Wundt, Wilhelm: Erlebtes und Erkanntes. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 1615
Ähnliche Konventionen mit Württemberg und Baden scheiterten am Widerspruch der jeweiligen Ständekammern.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1965]
Bei den Satzungsänderungen ist auch an die Konstituierung einer Ständekammer gedacht, die als Senat der Partei wirken soll.
Süddeutsche Zeitung, 07.08.1950
Zitationshilfe
„Ständekammer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ständekammer>, abgerufen am 18.04.2019.

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