Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Staatenbildung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Staa-ten-bil-dung
Wortzerlegung Staat1 Bildung

Typische Verbindungen zu ›Staatenbildung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatenbildung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Staatenbildung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Staatenbildungen beurteilten sie danach, ob sie der Durchsetzung der kapitalistischen Produktionsweise und der proletarisch‑revolutionären Bewegung nützten oder schadeten. [konkret, 1995]
Revolutionen, so erklärte er zu den jüngsten Vorgängen, gehören zum Prozeß der Staatenbildung. [Die Zeit, 30.12.1966, Nr. 53]
Als Ganzes war es zu groß, zu disparat und damit hemmend für den Prozeß der Staatenbildung. [Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation – Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 129]
Angesichts der ethnisch‑religiösen Zersplitterung des Landes ist die Staatenbildung heikel und stets vom Scheitern bedroht. [Süddeutsche Zeitung, 01.08.2003]
Der könne nur durch eine europäische »Staatenbildung« überwunden werden, die sich allerdings nicht nach dem Muster des Nationalstaates richten dürfe. [Die Zeit, 02.07.2001, Nr. 27]
Zitationshilfe
„Staatenbildung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatenbildung>.

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