Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Staatsaktion, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Staatsaktion · Nominativ Plural: Staatsaktionen
Aussprache 
Worttrennung Staats-ak-ti-on
Wortzerlegung Staat1 Aktion
Wortbildung  mit ›Staatsaktion‹ als Letztglied: Haupt- und Staatsaktion
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich aus etw. eine (Haupt- und) Staatsaktion macheneine (unbedeutende) Angelegenheit unnötig aufbauschen
Beispiel:
ich will aus dieser Sache keine (Haupt- und) Staatsaktion machen

Thesaurus

Synonymgruppe
Haupt- und Staatsaktion · Staatsaffäre · Staatsaktion · aufgeblähte Show

Verwendungsbeispiele für ›Staatsaktion‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es empfiehlt sich aber nicht, daraus eine Staatsaktion zu machen. [Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A – Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 17776]
In beiden Orten wartet man jetzt gespannt auf die nächste Staatsaktion. [Die Zeit, 11.04.1980, Nr. 16]
Aber eine juristische Staatsaktion wird wohl nicht daraus, Gott sei Dank. [Die Zeit, 15.06.1979, Nr. 25]
Der internationale Terror ist endgültig zur Staatsaktion geworden, und so müßte ihm eigentlich begegnet werden. [Die Zeit, 09.07.1976, Nr. 29]
Er macht aber auch aus seiner sportlichen Arbeit und Leistung keine Staatsaktion. [Hoke, Ralph Johann u. Schmith, Otto: Grundlagen und Methodik der Leichtathletik, Leipzig: Barth 1937, S. 200]
Zitationshilfe
„Staatsaktion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsaktion>.

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