Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Staatsamateur, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Staats-ama-teur
Wortzerlegung Staat1 Amateur
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Sport Sportler, der nominell Amateur ist, jedoch vom Staat in einem Maße gefördert wird, dass sich seine Voraussetzungen nicht von denen eines Profis unterscheiden

Typische Verbindungen zu ›Staatsamateur‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsamateur‹.

Verwendungsbeispiele für ›Staatsamateur‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ausgeschieden sind wir gegen Polen, weil die ihre Staatsamateure hatten – wir waren einfache Amateure. [Süddeutsche Zeitung, 10.08.1995]
Von so einem Politsport können die Staatsamateure drüben nur träumen. [o. A.: VON DEN UNERSCHÖPFLICHEN CHANCEN, SICH ALS GUTER DEUTSCHER AUFZUFÜHREN. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1986]]
Der bitteren Konkurrenz zu einem solchen Staatsamateur hat er allerdings seinen Ruhm zu verdanken. [Die Zeit, 24.07.1981, Nr. 31]
Bisher haben sie als Staatsamateure allerdings eine höhere Versagerquote bei solch internationalen Kämpfen gehabt als die bundesdeutschen Amateure. [Die Zeit, 03.08.1962, Nr. 31]
Warum dann waren die ungarischen Staatsamateure in den frühen fünfziger Jahren das beste und tollste Team der Welt, wenn auch eben nicht Weltmeister? [Der Tagesspiegel, 28.06.2002]
Zitationshilfe
„Staatsamateur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsamateur>.

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