Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Staatsbürokratie, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Staatsbürokratie · Nominativ Plural: Staatsbürokratien
Aussprache [ˈʃtaːʦbyʀokʀaˌtiː]
Worttrennung Staats-bü-ro-kra-tie
Wortzerlegung Staat1 Bürokratie

Typische Verbindungen zu ›Staatsbürokratie‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsbürokratie‹.

absolutistisch aufgebläht

Verwendungsbeispiele für ›Staatsbürokratie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir sind über die Ausweitung der Staatsbürokratie etwas eingehender informiert. [Friedrich, Carl Joachim: Totalitäre Diktatur, Stuttgart: Kohlhammer 1957, S. 155]
Vom Abbau von Staatsbürokratie und Subventionen profitieren überdurchschnittlich die Schwachen. [Die Welt, 29.10.2002]
Wo die SED‑Spitze entschied und für nichts verantwortlich war, da hatte die oberste Staatsbürokratie zu verantworten, was sie nicht entschieden hatte. [Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen – M. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 2830]
Die Zahl der Angestellten in der Wirtschaft stieg sogar schneller an als die Zahl der Angehörigen der Staatsbürokratie und der öffentlichen Dienste. [Gurland, A. R. L.: Wirtschaft und Gesellschaft im Übergang zum Zeitalter der Industrie. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 16765]
Sogar Staatsbürokratien und Politiker sehen sich heute zu unternehmerischem Verhalten gezwungen. [Die Zeit, 23.10.1992, Nr. 44]
Zitationshilfe
„Staatsbürokratie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsb%C3%BCrokratie>.

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