Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Staatsdienst, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Staatsdienst(e)s · Nominativ Plural: Staatsdienste
Aussprache 
Worttrennung Staats-dienst
Wortzerlegung Staat1 Dienst
eWDG

Bedeutung

berufliche Tätigkeit als Beamter oder Angestellter des Staates
Beispiele:
Staatsdienst im sozialistischen Staatsapparat bedeutet Mitarbeit an der Leitung und am Schutz der sozialistischen Entwicklung der Gesellschaft
im Staatsdienst tätig sein
er ist als Beamter in den Staatsdienst eingetreten, aus dem Staatsdienst entlassen worden

Typische Verbindungen zu ›Staatsdienst‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsdienst‹.

Lahmlegung Reform aufgebläht bayerisch hessisch niedersächsisch preussischen preußisch quittieren treten verlassen verliess zivil

Verwendungsbeispiele für ›Staatsdienst‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seit 1863 ist er aus Not wieder in russischen Staatsdiensten. [Schuhmann, Otto: Meyers Opernbuch, Leipzig: Bibliograph. Inst. 1938 [1935], S. 347]
Er sei 1867 geboren, 1890 sei er in den Staatsdienst getreten. [Friedländer, Hugo: Die Oldenburgischen Spielerprozeße. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 21928]
Der Weg zurück in den Staatsdienst bleibt ihnen auf immer verwehrt. [Die Zeit, 06.01.2014, Nr. 01]
Er sei aber dagegen, ihnen grundsätzlich eine Arbeit im Staatsdienst zu verwehren. [Die Zeit, 03.10.2011, Nr. 40]
Dabei arbeiteten nicht wenige der neuen privaten Anbieter zuvor im Staatsdienst. [Die Zeit, 12.09.2011, Nr. 37]
Zitationshilfe
„Staatsdienst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsdienst>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Staatsdiener
Staatsdenken
Staatsdefizit
Staatscircus
Staatschor
Staatsdinge
Staatsdinner
Staatsdisziplin
Staatsdoktrin
Staatsdomäne