Staatsdoktrin, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Staatsdoktrin · Nominativ Plural: Staatsdoktrinen
Aussprache 
Worttrennung Staats-dok-trin · Staats-dokt-rin
Wortzerlegung  Staat1 Doktrin
eWDG

Bedeutung

zum politischen Programm erhobene Doktrin der Regierung eines Staates
Beispiel:
»Plane mit, arbeite mit, regiere mit« […] diese Losung, die bei uns Staatsdoktrin ist [ Urania1970]

Typische Verbindungen zu ›Staatsdoktrin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsdoktrin‹.

Verwendungsbeispiele für ›Staatsdoktrin‹

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Fatal war allerdings, dass es ihn gratis gab, per Staatsdoktrin.
Die Zeit, 06.12.2010, Nr. 49
Der Staatsdoktrin nach müssen alle Haustiere die Farbe Braun tragen.
Süddeutsche Zeitung, 13.06.2002
Er war die Grundlage und Selbstlegitimation der ganzen Bewegung und sollte zur Staatsdoktrin erhoben werden.
Kurz, Robert: Schwarzbuch Kapitalismus, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 428
Dessen Aufgabe war es in jenen Jahren, den zur Staatsdoktrin erhobenen Antifaschismus vor allem gegenüber den ausländischen und internationalen Widerstandsorganisationen zu repräsentieren.
Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen - K. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 2532
Durch die Reformbewegung, die Abschaffung des Prüfungssystems und die Verkündung der Republik war er auch als ethisch-politische Staatsdoktrin zusammengebrochen.
Franke, Wolfgang: Chinesische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 9930
Zitationshilfe
„Staatsdoktrin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsdoktrin>, abgerufen am 02.08.2021.

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