Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Staatsfeind, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Staatsfeind(e)s · Nominativ Plural: Staatsfeinde
Aussprache 
Worttrennung Staats-feind
Wortzerlegung Staat1 Feind
eWDG

Bedeutung

jmd., der die bestehende Ordnung und die Sicherheit eines Staates gefährdet

Typische Verbindungen zu ›Staatsfeind‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsfeind‹.

Verwendungsbeispiele für ›Staatsfeind‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Immer wieder hat die in der Macht befindliche Regierung ihre Gegner fälschlich als »Staatsfeinde« diskreditiert. [Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 232]
Wie lebt es sich mit dem Wissen, ein Staatsfeind zu sein? [Die Zeit, 13.02.2012, Nr. 07]
Inzwischen aber zählt Chinas totalitäres Regime sie zu seinen Staatsfeinden. [Die Zeit, 13.07.2009 (online)]
Der Untertan hat seine Daten abzuliefern, oder er gilt als Staatsfeind. [Die Zeit, 18.12.2006, Nr. 52]
Dann hat er mir erklärt, ich sei der schlimmste Staatsfeind gewesen. [Die Zeit, 03.08.2005, Nr. 31]
Zitationshilfe
„Staatsfeind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsfeind>.

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