Staatsfeind, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Staats-feind
Wortzerlegung  Staat1 Feind
eWDG

Bedeutung

jmd., der die bestehende Ordnung und die Sicherheit eines Staates gefährdet

Typische Verbindungen zu ›Staatsfeind‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

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Verwendungsbeispiele für ›Staatsfeind‹

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Um diese zu verhindern, ließ sie lieber öfter sogar die Staatsfeinde in Ruhe.
Der Tagesspiegel, 23.07.2000
Wir waren von einem Tag auf den anderen so etwas wie kleine Staatsfeinde.
Die Welt, 31.03.1999
Immer wieder hat die in der Macht befindliche Regierung ihre Gegner fälschlich als "Staatsfeinde" diskreditiert.
Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 232
Ich möchte dickst unterstreichen, daß ich damit nicht sagen will, ich sei ein Staatsfeind I. Ordnung, und die andern nur II.
Tucholsky, Kurt: An Walter Hasenclever, 29.08.1933. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1933], S. 9732
Zu den sogenannten Staatsfeinden wurden auch die niederländischen Juden gerechnet.
o. A.: Einhundertvierundfünfzigster Tag. Donnerstag, 13. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 24044
Zitationshilfe
„Staatsfeind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsfeind>, abgerufen am 05.08.2021.

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