Staatsgefährdung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Staats-ge-fähr-dung
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
Die Haussuchungen wurden mit dem »Verdacht der Staatsgefährdung« ... begründet [ Tageszeitung1963]

Typische Verbindungen zu ›Staatsgefährdung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsgefährdung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Staatsgefährdung‹

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Neu hinzugekommen sind wesentliche Ergänzungen unter dem Titel der „Staatsgefährdung“.
Die Zeit, 19.07.1951, Nr. 29
In einem vertraulichen Schreiben wird behauptet, gegen Sie seien noch Verfahren wegen Verteilung unzüchtiger Schriften, wegen Staatsgefährdung und Amtsanmaßung anhängig.
Die Zeit, 10.02.1969, Nr. 06
Das Kreuzchen für eine Partei, die nicht zum Kreis der herrschenden Staatsparteien gehört, gilt schon als gefährlicher "Protest" und als Staatsgefährdung.
o. A.: STIMMUNGSBAROMETER DES ERFOLGREICHEN NATIONALISMUS. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1984]
Strafbar ist auch die Sammlung von Nachrichten für eine Dienststelle oder Partei außerhalb der Bundesrepublik oder für eine verbotene Vereinigung in Absicht der Staatsgefährdung.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 603
In Israel wurde er mittlerweile wegen Verabredung zur Unterstützung des Feindes, Verabredung zur Nachrichtenübermittlung zwecks Staatsgefährdung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagt.
Süddeutsche Zeitung, 31.12.1997
Zitationshilfe
„Staatsgefährdung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsgef%C3%A4hrdung>, abgerufen am 01.08.2021.

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