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Staatsgrenze, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Staatsgrenze · Nominativ Plural: Staatsgrenzen
Aussprache 
Worttrennung Staats-gren-ze
Wortzerlegung Staat1 Grenze
eWDG

Bedeutung

markierte Grenze, die das Territorium eines Staates von dem anderer Staaten scheidet
Beispiele:
die Staatsgrenze passieren, überschreiten
die Passkontrolle, Zollkontrolle an der Staatsgrenze
die Sicherung der Staatsgrenzen

Thesaurus

Synonymgruppe
Staatsgrenze  ●  Landesgrenze  schweiz. · Außengrenze  fachspr. · Bundesgrenze  fachspr. · Grenze  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Staatsgrenze‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsgrenze‹.

Verwendungsbeispiele für ›Staatsgrenze‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit entstanden etwa die Staatsgrenzen nach der zweiten polnischen Teilung (1793). [o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 19320]
An den Analysen eines derart schweren Bebens hindern uns Staatsgrenzen aber nicht. [Die Zeit, 16.04.2013, Nr. 16]
Die gegenwärtigen Staatsgrenzen gelten als sakrosankt, wie absurd sie auch gezogen sein mögen und wie verlustreich es auch sein mag, sie aufrechtzuerhalten. [Süddeutsche Zeitung, 17.09.1998]
Beide haben mit Staatsgrenzen, wie wir sie kennen, nicht viel zu tun. [Süddeutsche Zeitung, 11.11.1997]
Ferner sollen verstärkte Kontrollen an den Staatsgrenzen dazu beitragen, daß der illegale Transport nuklearen Materials verhindert wird. [Süddeutsche Zeitung, 23.08.1994]
Zitationshilfe
„Staatsgrenze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsgrenze>.

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