Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Staatskirche, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Staatskirche · Nominativ Plural: Staatskirchen
Aussprache 
Worttrennung Staats-kir-che
Wortzerlegung Staat1 Kirche
eWDG

Bedeutung

Kirche, die mit dem Staat eng verbunden, mit Vorrechten gegenüber anderen Religionsgemeinschaften ausgestattet, aber auch staatlichen Eingriffen in das kirchliche Leben unterworfen ist

Typische Verbindungen zu ›Staatskirche‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatskirche‹.

Verwendungsbeispiele für ›Staatskirche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die lutherische Staatskirche unterband die Entwicklung der neu geweckten religiösen Kräfte. [Plessner, Helmuth: Die verspätete Nation, Stuttgart: Kohlhammer 1962 [1935], S. 51]
Die englische Staatskirche allein verfügt über ein Einkommen von mindestens 300 Millionen Mark. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 02.02.1906]
Seit 1859 steht die Arbeit unter der Leitung der dänischen Staatskirche. [Amdahl, E.: Eskimo. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 2434]
Von einer Staatskirche unterscheidet sie sich nur insofern, als sie sich finanziell selbst tragen muß. [o. A. [oms]: Church of England. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1992]]
Später trat er dann doch in die chinesische Staatskirche »Katholische Patriotische Vereinigung« ein. [Die Zeit, 27.04.2013 (online)]
Zitationshilfe
„Staatskirche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatskirche>.

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