Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Staatskult, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Staatskult(e)s · Nominativ Plural: Staatskulte
Worttrennung Staats-kult
Wortzerlegung Staat1 Kult
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

in der Antike   vom Staat getragener Kult

Typische Verbindungen zu ›Staatskult‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatskult‹.

Verwendungsbeispiele für ›Staatskult‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In die Religion außerhalb der Staatskulte geben die Texte nur einen unzureichenden Einblick. [Soden, Wolfram von: Der Nahe Osten im Altertum. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 25951]
Gerade in Frankreich ist der Staatskult so tief wie nirgends sonst in Europa verankert. [Die Welt, 01.04.1999]
Sie griffen das alte religiöse Thema auf und machten daraus einen Staatskult. [Seston, William: Verfall des Römischen Reiches im Westen. Die Völkerwanderung. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 21017]
Ein Rausch religiöser Begeisterung überfiel das Land in den Tagen, in denen der Staatskult zelebriert wurde. [Kraus, Hans-Joachim: Israel. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 22331]
Ihr Kult galt als Staatskult, besorgt von 6 Jungfrauen, den Vestalinnen. [o. A.: Lexikon der Kunst – H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 9143]
Zitationshilfe
„Staatskult“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatskult>.

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