Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Staatskunst, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Staats-kunst
Wortzerlegung Staat1 Kunst
eWDG

Bedeutung

gehoben Kunst der Staatsführung, Lenkung, Leitung eines Staates
Beispiel:
weil es im Habsburgerreich ja seit jeher als höchste Staatskunst erachtet wurde, die Nationalitäten in »wohltemperierter Unzufriedenheit« zu halten [ WeiskopfAbschied v. Frieden1,138]

Typische Verbindungen zu ›Staatskunst‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatskunst‹.

Verwendungsbeispiele für ›Staatskunst‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die beste Staatskunst ist in einem solchen Fall rigorose Offenheit. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1954]]
Das heißt: ein derart eng gefaßter Begriff von chinesischer Staatskunst ist überaus zweifelhaft. [Die Zeit, 02.09.1977, Nr. 36]
So steht denn »seine souveräne Art westlicher Staatskunst in keiner Weise nach«. [Die Zeit, 25.07.1969, Nr. 30]
Staatskunst ist es eben, mehrere Bälle in der Luft zu halten. [Süddeutsche Zeitung, 03.03.1999]
Im felsenfesten Vertrauen auf unsere Kraft und auf die überragende Staatskunst unseres Führers treten wir diesen Gefahren mutig und zuversichtlich entgegen. [o. A.: Gau-Appell des Gaues Ostpreußen der NSDAP im Schlosshof zu Königsberg, 25.06.1939]
Zitationshilfe
„Staatskunst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatskunst>.

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