Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Staatslehre, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Staats-leh-re
Wortzerlegung Staat1 Lehre1
eWDG

Bedeutung

gesellschaftswissenschaftliche Lehre, die sich mit der Entstehung und Entwicklung des Staates, seinen Formen und Funktionen befasst
Beispiel:
daß Karl Kautsky das Wesen der marxistischen Staatslehre nicht begriffen hatte [ Gesch. d. dt. Arbeiterbewegung4,34]

Typische Verbindungen zu ›Staatslehre‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatslehre‹.

Verwendungsbeispiele für ›Staatslehre‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einmal hießen sie ihre Studenten Argumente zur Verteidigung der sozialistischen Staatslehre vortragen. [Die Zeit, 11.01.1993, Nr. 02]
In diesem Sinne lässt sich die Staatslehre als der allgemeine, begriffliche Teil der theoretisch‑politischen Wissenschaft richtig kennzeichnen. [Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 47]
Aber die Formeln, in denen L. v. Stein die Lösung findet, halten sich zuletzt doch in dem allgemeinen Rahmen Hegelscher Staatslehre. [Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 94]
Die Krügersche Staatslehre ist fern von jeder dogmatischen Festsetzung der Funktionen des Staates. [Die Zeit, 02.10.1964, Nr. 40]
Manches hat die Staatslehre auch der Husserlschen Phänomenologie zu verdanken. [Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 25]
Zitationshilfe
„Staatslehre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatslehre>.

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