Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Staatsoberhaupt, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Staatsoberhaupt(e)s · Nominativ Plural: Staatsoberhäupter
Aussprache 
Worttrennung Staats-ober-haupt
Wortzerlegung Staat1 Oberhaupt
eWDG

Bedeutung

jmd., der an der Spitze des Staates steht und ihn nach innen und außen repräsentiert

Thesaurus

Synonymgruppe
Präsident · Staatschef · Staatsoberhaupt · Vorsitzender
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Staatsoberhaupt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsoberhaupt‹.

Verwendungsbeispiele für ›Staatsoberhaupt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So viel kann ich an militärischer Stärke in diesem Jahre bereitstellen; das muß das Staatsoberhaupt wissen, damit er weiß, womit er rechnen kann. [o. A.: Einhundertvierunddreißigster Tag. Montag, 20. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 22789]
Ursprünglich bezeichnete das Kabinett den engen Stab von persönlichen Beratern des Staatsoberhauptes. [o. A. [upo]: Bundeskabinett. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1989]]
Im jährlichen Wechsel soll einer der Minister die Funktionen des Staatsoberhauptes ausüben. [o. A.: 1947. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 18876]
Obwohl die Wahl um sechs Tage verschoben wurde, erwartete dennoch niemand eine Entscheidung über ein neues Staatsoberhaupt. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1998]]
Das kann man mit Staatsoberhäuptern, die man einlädt, wohl schwerlich machen. [Der Spiegel, 01.04.1991]
Zitationshilfe
„Staatsoberhaupt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsoberhaupt>.

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