Staatsorgan, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungStaats-or-gan
WortzerlegungStaat1Organ
eWDG, 1976

Bedeutung

Gruppe von Personen oder Einzelperson, die Funktionen der Staatsgewalt ausübt (und die entsprechende Institution)
Beispiele:
die zentralen, örtlichen Staatsorgane
der Bundestag ist das höchste Staatsorgan der Bundesrepublik Deutschland

Typische Verbindungen
computergeneriert

Befugnis Beleidigung DDR Funktionieren Kombinat Kompetenz Massenorganisation Ministerium Ministerrat Neubewertung Neuüberprüfung Nötigung Organ Tätigkeit Verunglimpfung Volkskongreß Vollmacht afghanisch ausführend beteiligt einwirken gewählt legitim leitend ober unterliegen zentral zuständig Übergriff örtlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsorgan‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jeder Bürger hat das verbriefte Recht, den Staatsorganen auf die Finger zu schauen.
Süddeutsche Zeitung, 11.12.1997
Seit 1964 verbleiben die örtlich aufkommenden Mittel den örtlichen »Staatsorganen«.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - K. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 3849
Das Volk selbst wählt nur die Parlamente in Bund und Ländern, und aus diesen wiederum gehen unmittelbar oder mittelbar die übrigen Staatsorgane hervor.
Zülch, W.: Verfassungen in der BRD und DDR. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 35043
Auf diese Weise werden die Staatsorgane gezwungen, mit der Verfassung gewissenhaft umzugehen.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 712
Die Vermögensverwaltung ist das einzige Staatsorgan, das unternehmerisch tätig sein darf.
Die Welt, 13.09.2005
Zitationshilfe
„Staatsorgan“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsorgan>, abgerufen am 20.11.2019.

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