Staatspraxis, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Staatspraxis · Nominativ Plural: Staatspraxen
Aussprache
WorttrennungStaats-pra-xis (computergeneriert)
WortzerlegungStaat1Praxis

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bundesrepublik DDR Staatswissenschaft Zentrum bisherig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatspraxis‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine sozialstaatliche Staatspraxis, die das nicht berücksichtigt, zeugt von verfehltem Verständnis des Grundrechts auf Gleichheit.
Ipsen, Hans Peter: Über das Grundgesetz – nach 25 Jahren. In: ders., Über das Grundgesetz, Tübingen: Mohr 1988 [1974], S. 47
Der Artikel 48 war schon 1923 in der Staatspraxis erheblich ausgeweitet worden und noch mehr seit 1930.
Die Zeit, 30.12.1977, Nr. 53
Zudem sei es "ständige Staatspraxis", Kabinettsprotokolle nicht herauszugeben, schrieb Bohl damals.
Süddeutsche Zeitung, 18.01.2000
Erst die Staatspraxis der Bundesrepublik hat diese, einen ausgeprägten Sinn für Ordnung, Form und konstitutionelles Verfahren bezeugende Tradition verlassen.
Böckenförde, Ernst-Wolfgang: Die Organisationsgewalt im Bereich der Regierung, Berlin: Duncker u. Humblot 1964, S. 270
Anschließend werden die Stellung der Wissenschaft und die Staatspraxis in der Frage der Amtspflichtverletzung bis 1848 behandelt.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 370
Zitationshilfe
„Staatspraxis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatspraxis>, abgerufen am 21.11.2019.

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