Staatsreligion, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungStaats-re-li-gi-on
WortzerlegungStaat1Religion
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Religion, die der Staat als einzige anerkennt oder der er eine deutlich bevorzugte Stellung einräumt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bekenntnis Buddhismus Christentum Glaube Islam Katholizismus Lehre Orthodoxie Reich Religion Schia Schiismus abschaffen anerkannt anerkennen annehmen christlich einführen erheben erklären festschreiben islamisch katholisch offiziell römisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsreligion‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie schworen ihn früh darauf ein, vor seinen Lehrern keine Kritik an der Staatsreligion Islam zu äußern.
Die Zeit, 24.10.2012, Nr. 43
Der Gewinn an ehemaligen Christen für die Staatsreligion scheint nicht besonders hoch gewesen zu sein.
Baus, Karl: Von der Urgemeinde zur frühchristlichen Großkirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 703
Seither gilt der sunnitische Islam als Staatsreligion des Osmanischen Reiches.
Spuler, B.: Kleinasien. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 34025
Staatsreligion ist der Islam, er ist eine Hauptquelle der Gesetze.
Die Welt, 30.08.2005
Der römische Katholizismus war in Frankreich Staatsreligion, die von der weltlichen Macht geschützt wurde.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 1630
Zitationshilfe
„Staatsreligion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsreligion>, abgerufen am 18.10.2019.

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