Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Staatsreserve, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Staats-re-ser-ve
Wortzerlegung Staat1 Reserve
eWDG

Bedeutung

DDR Bestände an Produktionsmitteln und Konsumtionsmitteln, über die nur der Staat im Bedarfsfall verfügt
Beispiel:
bedeutende Mengen hochwertiger Industriewaren, Rohstoffe und Lebensmittel wurden aus Staatsreserven freigegeben

Typische Verbindungen zu ›Staatsreserve‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsreserve‹.

Verwendungsbeispiele für ›Staatsreserve‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So darf die Regierung künftig gegen den Willen des Präsidenten die beträchtlichen Staatsreserven nicht antasten. [Die Zeit, 01.11.1985, Nr. 45]
Mit ihren 650 Millionen Barrels ist die Versuchung groß, die Staatsreserven für politische Manipulationen zu missbrauchen. [Der Tagesspiegel, 05.04.2004]
Durch seine Erholung wird der Euro zudem wieder zur attraktiven Währung für Staatsreserven. [Der Tagesspiegel, 01.07.2002]
Zu DDR‑Zeiten lagerte dort die Staatsreserve an Pflanzenschutzmitteln für die drei Nordbezirke. [Der Tagesspiegel, 02.06.2002]
In der Halle waren zu DDR‑Zeiten die Staatsreserven für Pflanzenschutzmittel gelagert worden. [Der Tagesspiegel, 03.06.2002]
Zitationshilfe
„Staatsreserve“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsreserve>.

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