Staatsroman

WorttrennungStaats-ro-man
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Literaturwissenschaft Roman, in dem das politische u. soziale Leben in einem (utopischen) Staat dargestellt wird

Typische Verbindungen
computergeneriert

utopisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsroman‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Sehnsucht danach offenbarte sich wunschtraumartig in den interessanten barocken Staatsromanen, in denen despotische Realisten vom Schlage eines Richelieu und Mazarin verherrlicht wurden.
Die Zeit, 26.09.1946, Nr. 32
In der Neuzeit treten sie in der Form von »Staatsromanen« auf.
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe - S. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 26057
Indes fällt es nicht leicht sich vorzustellen, wie etwa die Editoren barocker Staatsromane in den gesellschaftlichen Diskurs eingreifen sollen.
Süddeutsche Zeitung, 29.11.2003
Der Robinson inspirierte die utopischen Staatsromane, die Reiseliteratur und die Erziehungsromane.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 222
Als den Niederschlag sozialpolitischer und wirtschaftlicher Krisen will Katharina Weber auch die Staatsromane ansehen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 333
Zitationshilfe
„Staatsroman“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsroman>, abgerufen am 19.10.2019.

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