Staatsschatz, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStaats-schatz (computergeneriert)
WortzerlegungStaat1Schatz
eWDG, 1976

Bedeutung

staatliche Reserven Devisen, Edelmetall
Beispiel:
Tief im Innern ... lagen die Tresors des Tempels, die den Staatsschatz bewahrten [Feuchtw.Jüd. Krieg150]

Typische Verbindungen
computergeneriert

sächsisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsschatz‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als sie 1859 besiegt wurden, war der russische Staatsschatz erschöpft.
o. A. [sky]: Tschetschenen. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1991]
Noch heute hat das Deutsche Reich einen Staatsschatz von 120 Mill.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 321
Das wird im Moment so gut bewacht, wie Frankreichs Staatsschätze.
Bild, 17.10.1997
Zu seinem Staatsschatz zählt ferner eine mit goldenen Papageien-Federn geschmückte Kopfbedeckung.
o. A.: Lexikon der Kunst - G. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 1812
Napoleon hatte 1799 das Land besetzt, den Staatsschatz in Bern geraubt, die alte Kantonalverfassung beseitigt und eine willfährige Regierung eingesetzt.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 612
Zitationshilfe
„Staatsschatz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatsschatz>, abgerufen am 19.09.2019.

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