Staatswerdung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Staatswerdung · Nominativ Plural: Staatswerdungen · wird selten im Plural verwendet
Worttrennung Staats-wer-dung
Wortzerlegung  Staat1 werden -ung
DWDS-Basisartikel

Bedeutung

Beispiele:
So war Teheran 1951 bereit, Israels Staatswerdung als eine Tatsache zu akzeptieren, lehnte jedoch eine völkerrechtliche Anerkennung und die Aufnahme diplomatischer Beziehungen ab. [Die Zeit, 19.04.2010]
Der Appell an die Furcht vor einer Staatswerdung der EU oder gar einem europäischen »Superstaat« wäre in diesem Fall wohl weniger erfolgreich gewesen. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.06.2005]
Rabin sah aber auch, daß es unmöglich war, den historischen Prozeß der palästinensischen Staatswerdung aufzuhalten. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.12.1998]
Der große Gegenspieler in der Zeit der bundesrepublikanischen Staatswerdung, Kurt Schumacher, stand Adenauer an Willensstärke und Antikommunismus nicht nach. [Brandt, Willy: Erinnerungen. Frankfurt a. M.: Propyläen 1989, S. 37]
Mit berechtigtem Stolz, aber auch mit auffälligem Pomp wird zur Zeit in der Sowjetunion das fünfzigjährige Jubiläum der Staatswerdung gefeiert. [Die Zeit, 29.12.1972]

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Typische Verbindungen zu ›Staatswerdung‹

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Verwendungsbeispiele für ›Staatswerdung‹

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Dieses erzählerisch interessante und gesellschaftsgeschichtlich aufschlußreiche Epos über die Staatswerdung einer politischen Idee sollte endlich erkannt werden.
Die Zeit, 28.03.1980, Nr. 14
Ausdrücklich unterstützt Deutschland die - auch finanzielle - Förderung Polens durch den Europarat bei der Suche nach Dokumenten zur eigenen Staatswerdung und Geschichte.
Die Welt, 29.03.1999
Begleitet wird jeder Schritt der Staatswerdung von den Vereinten Nationen, so steht es im Anhang des Dokumentes.
Der Tagesspiegel, 04.12.2001
Er hatte sich gegen die Verfassungsbestimmung eingesetzt, die es jeder der zehn Provinzen des Landes gestatten würde, ein Veto gegen die Staatswerdung des Yukon-Territoriums einzulegen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1987]
Der große Gegenspieler in der Zeit der bundesrepublikanischen Staatswerdung, Kurt Schumacher, stand Adenauer an Willensstärke und Antikommunismus nicht nach.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 30
Zitationshilfe
„Staatswerdung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatswerdung>, abgerufen am 22.09.2021.

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