Staatszweck, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Staatszweck(e)s · Nominativ Plural: Staatszwecke
WorttrennungStaats-zweck

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Staatszwecke müssen auf das unerläßliche Mindestmaß dieser Sicherung beschränkt sein.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 100
Und grundsätzlich soll das Aufkommen einer bestimmten Steuer nicht für bestimmte Ausgaben reserviert werden, damit die „Gleichwertigkeit der Staatszwecke“ gewahrt wird.
Die Zeit, 14.10.1988, Nr. 42
Die Physiologie und Psychologie des Individualmenschen studierte Hobbes nur zu Staatszwecken.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 26898
Andererseits war Karl der erste Herrscher, dem es im Unterschied etwa zu Theodosius gelang, die Kirche zu Staatszwecken zu instrumentalisieren.
Süddeutsche Zeitung, 02.06.2001
Pfründenverkauf fungierte hier wie in Europa als ein Mittel der Aufbringung von Kapital für Staatszwecke und ersetzte sehr oft die Prüfungsqualifikation.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.), Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1916-1919], S. 422
Zitationshilfe
„Staatszweck“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staatszweck>, abgerufen am 16.06.2019.

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