Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Stadtanleihe, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Stadt-an-lei-he
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

von größeren Städten ausgegebene langfristige Schuldverschreibung (meist zur Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen)

Typische Verbindungen zu ›Stadtanleihe‹ (berechnet)

lissaboner moskauer

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stadtanleihe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Stadtanleihe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er brachte sie in Verbindung mit einer Frau, die beabsichtigte, für 100000 Mark Stadtanleihe zu verkaufen. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 02.04.1919]
In den folgenden Monaten traten naturgemäß Schwierigkeiten auf, denn – die erwartete Stadtanleihe kam nicht! [Die Zeit, 03.02.1947, Nr. 05]
Von 2004 an werden die Stadtanleihen fällig, die Jungfer in den Krisenjahren 1994 bis 1996 ausgegeben hat. [Süddeutsche Zeitung, 21.03.2003]
Die Münchner Stadtanleihe, im vorigen Jahr ein wahrer Renner, ist wieder da. [Süddeutsche Zeitung, 31.10.1995]
Aufgrund des großen Erfolgs der Stadtanleihe im vergangenen Jahr wird die Stadt auch heuer wieder einen Teil des Vermögenshaushalts mit der Ausgabe einer Stadtanleihe finanzieren. [Süddeutsche Zeitung, 24.08.1995]
Zitationshilfe
„Stadtanleihe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stadtanleihe>.

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