Stadtklatsch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStadt-klatsch
WortzerlegungStadtKlatsch
eWDG, 1976

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend
Beispiel:
[er plauderte] von künstlerischen Vorkommnissen ... referierte Münchener Stadtklatsch [Th. MannFaustus6,352]

Verwendungsbeispiele für ›Stadtklatsch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch das gehört zum Stadtklatsch, der Sie nicht weiter interessieren muß.
Die Zeit, 02.12.1988, Nr. 49
Was allerdings gegenwärtig in Düsseldorf zum Stadtklatsch gediehen ist, sprengt den Rahmen des Üblichen.
Die Zeit, 08.02.1993, Nr. 06
Sein Streit mit dem Akademiker Marmontel im Anschluß an eine unruhige Aufführung des Roland von Piccinni (1778) war Gegenstand des Stadtklatsches.
Sorel-Nitzberg, Alice: Candeille (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 9840
Zitationshilfe
„Stadtklatsch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stadtklatsch>, abgerufen am 17.01.2020.

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