Stahlbrille, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Stahl-bril-le
Wortzerlegung  Stahl Brille
eWDG

Bedeutung

veraltend Brille mit einem Gestell aus Stahl

Verwendungsbeispiele für ›Stahlbrille‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der andere hat sich seine Stahlbrille aufgesetzt, liest die Geschichte nochmal.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 257
Das Gesicht ist schmal, und seine blaugrauen Augen hinter einer unauffälligen Stahlbrille wirken manchmal auffallend matt und gebrochen.
Die Zeit, 24.10.1980, Nr. 44
Es hat ein breites Gesicht und eine Stahlbrille über kleinen Augen.
Die Zeit, 05.03.1953, Nr. 10
Er trägt einen hellblauen Businessanzug, weißes Hemd, gestreifte Krawatte, Stahlbrille, einen grauen Vollbart.
Süddeutsche Zeitung, 22.10.2004
Der Geschworene Feichtinger, Gymnasiallehrer von Beruf, schaute die Zeugen aus blassen Augen hinter seiner Stahlbrille aufmerksam und verständnislos an.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 32
Zitationshilfe
„Stahlbrille“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stahlbrille>, abgerufen am 19.10.2021.

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