Stammesfehde

GrammatikSubstantiv
WorttrennungStam-mes-feh-de (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Feindseligkeit, kämpferische Auseinandersetzung zwischen Stämmen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Blutrache Bürgerkrieg aufbrechen austragen blutig uralt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stammesfehde‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Männer sitzen wegen Verbrechen im Zuge einer Stammesfehde im Gefängnis.
Die Welt, 30.12.2005
So fängt ein Krieg nicht an, nicht atavistisch wie eine Stammesfehde.
Der Tagesspiegel, 11.09.2002
Daran hat sich seit den Stammesfehden der Steinzeit nichts geändert.
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2000
Es gibt kein Aids, keine Cholera, keine Malaria, keine Stammesfehden.
Die Zeit, 14.05.1998, Nr. 21
Im Kongo loderten alte Stammesfehden auf, in Nigeria drohten allgemeine Wahlen die so fein ausgewogene Harmonie in das Chaos widerstreitender Interessen der Teilvölker zu stürzen.
Jahn, Janheinz: Afrika. Der neue Partner in der Weltgeschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 31133
Zitationshilfe
„Stammesfehde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stammesfehde>, abgerufen am 11.12.2019.

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