Stammrolle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungStamm-rol-le
WortzerlegungStammRolle1
eWDG, 1976

Bedeutung

Militär
a)
Liste mit den Namen aller wehrdienstfähigen Männer
b)
Liste mit den Namen der Unteroffiziere und Mannschaften eines Truppenteils

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zugleich sollte ich in der Stammrolle meine volle Zufriedenheit mit der erfahrenen Behandlung anerkennend bescheinigen.
Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 8843
Er betonte, daß während der letzten Monate die Frage eines obligatorischen nationalen Registers (Stammrolle) erwogen wurde.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1938]
Wir haben hier also einen Eintrag in die Stammrolle vor uns.
Süddeutsche Zeitung, 16.01.1999
Dieser erhält meist einen Aufnahmeschein und wird in das Arbeiterverzeichnis (Stammrolle) eingetragen.
Penndorf, Balduin: Die Berufsausbildung und Weiterbildung des Kaufmanns, Stuttgart: Violet [1912], S. 246
Noch wird die Stammrolle unterschrieben und der Paß in Empfang genommen, dann sind die Reservisten - frei!
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Zitationshilfe
„Stammrolle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stammrolle>, abgerufen am 19.09.2019.

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