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Stammwürze, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Stamm-wür-ze
Wortzerlegung Stamm Würze
Wortbildung  mit ›Stammwürze‹ als Erstglied: Stammwürzgehalt
eWDG

Bedeutung

im Bier enthaltener, löslicher Extrakt

Thesaurus

Synonymgruppe
Stammwürze · Stammwürzgehalt
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Bier  ●  Ballerbrühe  derb, salopp, abwertend · Bölkstoff  ugs., salopp, norddeutsch · Flüssigbrot  ugs., scherzhaft · Gerstenkaltgetränk  ugs. · Gerstenkaltschale  ugs., ironisch, fig. · Gerstensaft  ugs. · Hopfen und Malz  ugs. · Hopfenkaltschale  ugs., ironisch, fig. · Hopfentee  ugs., ironisch, fig. · Krawallbrause  ugs., fig. · Maurerbrause  derb, fig.

Verwendungsbeispiele für ›Stammwürze‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie stark das Bier letztlich ist, hängt wiederum vom Grad der Stammwürze ab. [o. A.: Die grosse Welt der Getränke, Hamburg: Tschibo Frisch-Röst-Kaffee Max Herz 1977, S. 250]
Die Stammwürze des Bieres ist nicht mit seinem Alkoholgehalt gleichzusetzen, bestimmt ihn aber. [o. A. [sh]: Stammwürze. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1976]]
Das Gewicht des entstehenden Alkohols beträgt etwa ein Drittel des Gewichts der Stammwürze. [Süddeutsche Zeitung, 03.05.2000]
Hier wird das „stärkste Bier der Welt“ mit einer Stammwürze von 28 Prozent gebraut. [Die Zeit, 08.05.1992, Nr. 20]
Grundlage sei ein Märzen gewesen, bei dem die Stammwürze erhöht worden sei. [Süddeutsche Zeitung, 07.10.2000]
Zitationshilfe
„Stammwürze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stammw%C3%BCrze>.

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