Standesdünkel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStan-des-dün-kel (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

abwertend Dünkel aufgrund der Zugehörigkeit zu einem für vornehm gehaltenen Stand
Beispiel:
bornierter Standesdünkel

Typische Verbindungen
computergeneriert

akademisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Standesdünkel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der bundesrepublikanischen Wirklichkeit gab es derartigen Standesdünkel sicher nicht mehr.
Süddeutsche Zeitung, 19.07.2003
Vielleicht ist das aber auch Absicht und Ausdruck ihres Standesdünkels.
Die Zeit, 17.11.2006, Nr. 32
Vordergründig ging es dabei - Ost und West - um professoralen Standesdünkel.
Die Welt, 27.09.2000
Wir haben diesen Weg mit Ernst beschritten, haben uns bemüht, den Hochmut, den Klassenwahn und Standesdünkel aus unserem Innern herauszureißen.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 02.03.1935
Wer schon den Eltern und Familienangehörigen gegenüber Standesdünkel aufkommen läßt, ist ein verächtlicher Volksgenosse.
Schütte, Carl: Willst du erfahren was sich ziemt? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1934], S. 6668
Zitationshilfe
„Standesdünkel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Standesdünkel>, abgerufen am 21.05.2019.

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