Standesunterschied, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStan-des-un-ter-schied (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

aus der Zugehörigkeit zu einem Stand sich ergebender Unterschied zu anderen Ständen
Beispiel:
die Standesunterschiede abschaffen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufhebung aufheben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Standesunterschied‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Alle treffen einander im Park mit ihren Hunden, und Hunde und Kinder spielen zusammen, ohne die Standesunterschiede zu beachten.
Süddeutsche Zeitung, 09.12.1998
Die Handlung hadert mit Standesunterschieden, die indes nicht todernst genommen werden, bis die vom Gott der Liebe füreinander bestimmten Paare zueinander kommen.
Der Tagesspiegel, 30.12.1999
Würden durch solche Bezeichnungen nicht Standesunterschiede, vielleicht gar Klassengegensätze gefördert?
Kursbuch, 1971, Bd. 24
Seit dem Niedergang der Gupta-Hochkultur hatten sich die Standesunterschiede zusehends verschärft.
Majumdar, A. K.: Indien im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1077
Und dementsprechend versteifen sich auch die Standesunterschiede zwischen den Kriegern.
Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 69
Zitationshilfe
„Standesunterschied“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Standesunterschied>, abgerufen am 23.04.2019.

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