Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Standesvorrecht, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Standesvorrecht(e)s · Nominativ Plural: Standesvorrechte
Aussprache 
Worttrennung Stan-des-vor-recht
Wortzerlegung Stand2 Vorrecht
eWDG

Bedeutung

Vorrecht, das sich aus der Zugehörigkeit zu einem bevorrechteten Stand ergibt

Verwendungsbeispiele für ›Standesvorrecht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In Preußen werden durch Gesetz die Standesvorrechte des Adels aufgehoben. [o. A.: 1920. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 787]
Dauersubventionen schaffen neue Standesvorrechte, gewollte Ungleichheit im Namen der Gleichheit. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1958]]
Revolutionär ist die Abschaffung des Ständestaates (verwirklicht erst nach dem Ersten Weltkrieg), indem alle Standesvorrechte verschwinden und die Bauern völlig befreit werden. [Die Zeit, 13.02.1998, Nr. 8]
In den Privilegierungstatbeständen für die Gewerkschaften, die das Langzeitprogramm enthält, könnten solche faktischen Sonderstellungen, also moderne Standesvorrechte enthalten sein. [Die Zeit, 25.08.1972, Nr. 34]
Der Landtag von Oldenburg hebt die Standesvorrechte des Großherzogl. Hauses auf. [o. A.: 1922. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 28412]
Zitationshilfe
„Standesvorrecht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Standesvorrecht>.

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