Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Standgeld, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Stand-geld
Wortzerlegung Stand1 Geld
eWDG

Bedeutung

Geldbetrag, den man dafür zu zahlen hat, dass man etw. an einem bestimmten Orte stehen hat
a)
Beispiel:
wir müssen Standgeld für das Gerüst aufbringen, das schon seit drei Monaten aufgestellt ist
b)
Platzmiete für einen Ausstellungsstand oder Verkaufsstand
Beispiel:
für Verkaufsbuden muss Standgeld gezahlt werden
c)
Verkehrswesen bei Überschreiten der Frist für die Entladung eines Güterwagens zu entrichtende Gebühr
Beispiel:
durch rasches Entladen wurde Standgeld eingespart

Typische Verbindungen zu ›Standgeld‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Standgeld‹.

Verwendungsbeispiele für ›Standgeld‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für eine überdachte Fläche muss man der Stadt mehr Standgeld zahlen als für eine nicht überdachte. [Süddeutsche Zeitung, 15.11.2003]
In anderen Fällen sollen sie "Standgeld" verlangt und Händler misshandelt haben. [Bild, 28.11.2000]
Die Standgelder seien während der letzten vier Jahre nicht geändert worden. [Süddeutsche Zeitung, 11.11.1998]
Einer Erhöhung der Standgelder in zwei Schritten (1999 und 2000) stimmte gestern der Ausschuß für Arbeit und Wirtschaft zu. [Süddeutsche Zeitung, 16.12.1998]
Von dem Standgeld, das die Wirte der Stadt bezahlen müssen, werde auch die Reinigung und Abfallbeseitigung bezahlt. [Süddeutsche Zeitung, 12.07.1999]
Zitationshilfe
„Standgeld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Standgeld>.

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