Stank, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Stank(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
salopp, abwertend Zank, Streit
Beispiel:
bei Meiers hat es mächtigen Stank gegeben
2.
veraltet Gestank

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da ritt sie im Bogen um den Staub und den Stank und das Bähen herum.
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 6105
Wie jeden Morgen fährt Herr G. Stank mit seinem Auto Baujahr 1978 zur Arbeit.
Süddeutsche Zeitung, 08.07.1995
Die Wandmalereien, die die Touristen festhalten, zeugen von Stankes jahrelangem Kampf für die Erhaltung der Mauer.
Der Tagesspiegel, 28.03.2004
Wenn im November dieses Jahres die westliche Allianz tagt, könnte Stank am Ziel sein.
Süddeutsche Zeitung, 12.01.2002
Hier ist ein mächtiger Stank in Malmö entstanden: in einem Heim für schwer erziehbare Kinder sollen jahrelang Mißhandlungen vorgekommen sein.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 20.04.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16462
Zitationshilfe
„Stank“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stank>, abgerufen am 22.11.2019.

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