Starrsinn, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStarr-sinn (computergeneriert)
WortzerlegungstarrSinn
Wortbildung mit ›Starrsinn‹ als Erstglied: ↗starrsinnig
eWDG, 1976

Bedeutung

unnachgiebiges Verhalten, Eigensinn
Beispiele:
sie versuchten vergeblich, seinen Starrsinn zu brechen
kindischer Starrsinn

Thesaurus

Synonymgruppe
Beharrlichkeit · ↗Bockigkeit · ↗Hartnäckigkeit · ↗Rechthaberei · ↗Starrköpfigkeit · Starrsinn · ↗Sturheit · ↗Verbissenheit  ●  ↗Dickköpfigkeit  ugs. · Dickschädeligkeit  ugs. · ↗Halsstarrigkeit  ugs.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alter Mischung Rechthaberei Stolz Unnachgiebigkeit Verblendung beklagen bürokratisch festhalten gebrechen gewiss ideologisch scheitern schütteln verweigern vorwerfen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Starrsinn‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieser Starrsinn macht aber auch die Gewinnung neuer Kunden äußerst schwierig.
Die Zeit, 10.10.1997, Nr. 42
Es gibt in Wahrheit eine Erklärung für den französischen Starrsinn.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1956]
Besaß man da noch ein Recht auf Starrsinn und Weigerung?
Niebelschütz, Wolf von: Der blaue Kammerherr, Stuttgart u. a.: Dt. Bücherbund [1991] [1949], S. 206
Und ihre Mutter bestärkt sie noch täglich und stündlich in ihrem Starrsinn und Haß.
Christ, Lena: Madam Bäurin. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1920], S. 4618
Anderseits muß man den »doktrinären Starrsinn« und eine gewisse politische Naivität Behrs zugeben.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 923
Zitationshilfe
„Starrsinn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Starrsinn>, abgerufen am 22.02.2019.

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