Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Starrsinn, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Starr-sinn
Wortzerlegung starr Sinn
Wortbildung  mit ›Starrsinn‹ als Erstglied: starrsinnig
eWDG

Bedeutung

unnachgiebiges Verhalten, Eigensinn
Beispiele:
sie versuchten vergeblich, seinen Starrsinn zu brechen
kindischer Starrsinn

Thesaurus

Synonymgruppe
Bockigkeit · Hartnäckigkeit · Rechthaberei · Starrköpfigkeit · Starrsinn · Sturheit · Verbissenheit  ●  Sturschädeligkeit  selten · Dickköpfigkeit  ugs. · Dickschädeligkeit  ugs. · Halsstarrigkeit  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Starrsinn‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Starrsinn‹.

Verwendungsbeispiele für ›Starrsinn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieser Starrsinn macht aber auch die Gewinnung neuer Kunden äußerst schwierig. [Die Zeit, 10.10.1997, Nr. 42]
Die Hersteller geben ihren Starrsinn auf, jedoch fehlt ihnen noch der Mut zur großen Wende. [Die Zeit, 01.12.2008, Nr. 48]
Sogar beim Turnen behält er sie mit liebenswertem Starrsinn an. [Die Zeit, 24.03.1989, Nr. 13]
Wäre er in seinem alttestamentarischen Starrsinn sogar bereit, dafür den Frieden zu opfern? [Die Zeit, 28.01.1980, Nr. 04]
Auf Dauer wird man sich Starrsinn aber nicht leisten können. [Süddeutsche Zeitung, 19.11.2004]
Zitationshilfe
„Starrsinn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Starrsinn>.

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