Stativ, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Stativs · Nominativ Plural: Stative
Aussprache 
Worttrennung Sta-tiv
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

meist dreibeiniges Gestell, auf dem Geräte befestigt werden können, um einen sicheren Stand zu garantieren
Beispiel:
das Stativ einer Kamera, eines physikalischen Apparates
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Stativ n. ‘sicher stehendes Gestell’ zum Aufbau eines Gerätes (Ende 17. Jh.), substantivische Bildung zu lat. statīvus ‘(still) stehend’; zu lat. stāre (statum) ‘stehen’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Dreifuß · Stativ

Typische Verbindungen zu ›Stativ‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stativ‹.

Verwendungsbeispiele für ›Stativ‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unter ihr befand sich die mit dem Stativ umgestürzte Kamera.
Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 108
In der Küche installierte er die Kamera auf einem Stativ.
Bild, 15.06.1999
Es gab Situationen, in denen es eigentlich angebracht wäre, mit einem Stativ zu arbeiten.
Süddeutsche Zeitung, 13.01.1996
Weil man doch meist aus der Hand abdrückt, nicht vom Stativ.
Spoerl, Alexander: Mit der Kamera auf du, München: Piper 1957, S. 18
Ich besaß jetzt sogar wieder den Mut, das schwere Stativ zu schultern.
Hartung, Hugo: Ich denke oft an Piroschka, Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1980 [1954], S. 55
Zitationshilfe
„Stativ“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stativ>, abgerufen am 19.01.2021.

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