Statue, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Statue · Nominativ Plural: Statuen
Aussprache
WorttrennungSta-tue (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Statue‹ als Erstglied: ↗statuenhaft  ·  mit ›Statue‹ als Letztglied: ↗Freiheitsstatue · ↗Portraitstatue · ↗Porträtstatue · ↗Reiterstatue
eWDG, 1976

Bedeutung

plastisch gestaltete Figur, Standbild
Beispiele:
eine weiße, marmorne, antike Statue
eine Statue aus Bronze
eine Statue in Lebensgröße
starr, unbewegt wie eine Statue stehen
Sie saß vollständig reglos, streng und gerade wie eine ägyptische Statue [L. FrankMännerquartett1,134]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Statue · Statuette
Statue f. ‘Standbild’, Entlehnung (Ende 16. Jh., anfangs auch mit lat. Flexion) von gleichbed. lat. statua; zu lat. statuere (statūtum) ‘hin-, aufstellen’ (s. ↗Statut). Statuette f. ‘kleine Statue’ (1. Hälfte 19. Jh.), frz. statuette (um 1800), Deminutivum zu (ebenfalls auf lat. statua beruhendem) frz. statue.

Thesaurus

Synonymgruppe
Bildnis · ↗Nachahmung · ↗Nachbildung · Statue
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Büste · ↗Plastik · ↗Skulptur · ↗Standbild · Statue · ↗Statuette
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Steindauben · Steinmanderl · Steinmandl · Steinmann · ↗Steinmännchen
  • Farnesischer Herkules · Herakles Farnese · Hercules Farnese · Herkules Farnese
Assoziationen
  • Kunstwanderweg · Skulpturenweg
  • statuarisch  ●  standbildhaft  geh.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abguß Bronze Büste Fragment Göttin Heiliger Jungfrau Madonna Marmor Pharao Relief Sockel Statuette Säule Tempel Vase antik bronzen buddhistisch enthüllen erstarren golden griechisch kolossal lebensgroß monumental steinern thronen vergoldet überlebensgroß

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Statue‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Statuen, die aus den Wänden ragten, starrten unnahbar über ihn hinweg.
Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 115
Kenner wussten vom schon gescheiterten Bemühen, die Statue im privaten Handel an den Sammler zu bringen.
Die Welt, 03.01.2004
So stehen an seinem Grab die Statuen von zwei dankbaren blinden Kindern.
Süddeutsche Zeitung, 18.03.1997
Er war entschlossen, sie mit einer kleinen Statue aus lauterem Golde zu überraschen.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 14
Grau im Grauen sonnten sich die Statuen in den noch nicht enthüllten Gärten.
Rilke, Rainer Maria: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Prosa 1906 bis 1926, Frankfurt a. M.: Insel-Verl. 1966 [1910], S. 648
Zitationshilfe
„Statue“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Statue>, abgerufen am 21.02.2019.

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