Staubwedel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Staubwedels · Nominativ Plural: Staubwedel
WorttrennungStaub-we-del
WortzerlegungStaubWedel
DWDS-Vollartikel, 2019

Bedeutung

Reinigungsgerät, bestehend aus einem Stab und weichen Federn, Wolle oder Mikrofasern, zum Abstauben von Gegenständen und schwer erreichbaren Stellen
Synonym zu Staubbesen
Beispiele:
Alles blitzt und glänzt, als hätte das Dienstmädchen mit Häubchen und Staubwedel soeben das Zimmer verlassen. [Die Zeit, 24.03.2017, Nr. 12]
Mit einem rosa Staubwedel fährt er mit zärtlicher Geste über seine Ware. [Neue Zürcher Zeitung, 02.07.2004]
übertragen, ironischDie Grünen im Landtag haben aus Protest gegen die Situation der Frauen an den bayerischen Hochschulen Wissenschaftsminister Thomas Goppel gestern am Internationalen Frauentag mit einem »Goldenen Staubwedel« ausgezeichnet. [Süddeutsche Zeitung, 09.03.2004]
Die Schüler greifen zu Lappen und Staubwedel, sie putzen ihre Schule selbst. [Der Spiegel, 29.08.1994, Nr. 35]
Sie hielt einen Staubwedel mit Federn am Rohrstock in der Linken. [Doderer, Heimito von: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre, Gütersloh: Bertelsmann 1996 [1951], S. 608]
Kollokationen:
als Akkusativobjekt: den Staubwedel schwingen

Typische Verbindungen zu ›Staubwedel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

schwingen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staubwedel‹.

Zitationshilfe
„Staubwedel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Staubwedel>, abgerufen am 18.01.2020.

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