Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Stearin, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Stearins · Nominativ Plural: Stearine
Aussprache 
Worttrennung Ste-arin · Stea-rin (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Stearin‹ als Erstglied: Stearinkerze · Stearinlicht · Stearinsäure
Herkunft zu stéārgriech (στέαρ) ‘Fett, Talg’
eWDG

Bedeutung

Chemie festes, weißes Gemisch besonders aus Stearinsäure, das besonders zur Herstellung von Kerzen verwendet wird
Beispiel:
das Stearin tropfte von der brennenden Kerze
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Stearin · Stearinkerze
Stearin n. festes, stearinsäurehaltiges Fett zur Kerzenherstellung (um 1840), gelehrte Ableitung (zuerst wohl frz. stéarine f., um 1814) von griech. stéār (στέαρ) ‘Fett, Talg’. Stearinkerze f. (19. Jh.).

Verwendungsbeispiele für ›Stearin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er entsteht beim Löten per Hand und stammt von dem dabei verwendeten Flussmittel Stearin. [Die Welt, 22.10.2002]
Fürmann ist physisch ebenso präsent wie mimisch absent, und seine Tränen wirken, wenn er denn weinen muss, wie aus Stearin. [Der Tagesspiegel, 10.10.2000]
Privatpersonen greifen dagegen meist zu der sehr viel preiswerteren Ware aus Paraffin oder Stearin. [Süddeutsche Zeitung, 20.12.1996]
Auch heute wird kaum Bienenwachs, sondern Stearin oder Paraffin verwendet. [Die Zeit, 13.12.2010, Nr. 50]
Und wenn Stearin fast ohne Ruß brennen würde, also das hätte man doch längst in der Kerzenliga bemerkt, nicht wahr? [Die Zeit, 24.06.2002, Nr. 25]
Zitationshilfe
„Stearin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stearin>.

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