Stehkneipe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSteh-knei-pe (computergeneriert)
WortzerlegungstehenKneipe
eWDG, 1976

Bedeutung

salopp, abwertend
siehe auch Stehbierhalle

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Nachmittag sind nur noch die Eisläden und die stinkenden Stehkneipen überfüllt.
Die Zeit, 20.01.1992, Nr. 03
Aber auch in Hotels, Arztpraxen oder sogar Stehkneipen sind die Werke Koppens immer häufiger zu sehen.
Süddeutsche Zeitung, 20.07.1996
Die weist den Daheimgeblieben den Weg zur nächstgelegenen Stehkneipe mit Stadionflair und Großprojektion.
Der Tagesspiegel, 17.06.1998
Mit hohen Tischen und Lehnen an den Wänden gleicht die Automatenecke einer Mischung aus Stehkneipe und Kaffee-Shop.
Die Zeit, 16.11.1984, Nr. 47
Der kulturphilosophische Geist, den unsere Stehkneipe und diese Kolumne sonst auszeichnet, war irgendwie weg, da half auch kein Apfelkorn.
Süddeutsche Zeitung, 04.07.1998
Zitationshilfe
„Stehkneipe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stehkneipe>, abgerufen am 19.11.2019.

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