Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Steigeisen, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Steig-ei-sen
Wortzerlegung steigen Eisen
eWDG

Bedeutungen

1.
an Schornsteinen, Masten befestigter stählerner Bügel zum Hinaufsteigen
Beispiel:
der Schornsteinfeger zog sich an den Steigeisen hoch
2.
an den Schuh geschnallter stählerner Bügel, dessen Spitze sich beim Erklettern von Telegraphenstangen in das Holz eindrückt und so den Füßen Halt gibt
Beispiel:
die Steigeisen anschnallen
3.
Bergsport unter die Sohlen der Schuhe geschnalltes Eisen mit scharfen Zacken zum Gehen über Eis
Beispiel:
einen Gletscher mit Steigeisen überwinden

Typische Verbindungen zu ›Steigeisen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Steigeisen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Steigeisen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An einem sonnigen Morgen schnalle ich mir Steigeisen unter und steige auf den Dull Peak, vielleicht 600 Meter hoch. [Die Zeit, 25.02.2013, Nr. 08]
Wer im Winter zur Kirche ging, schnallte sich Steigeisen um. [Die Zeit, 01.12.2005, Nr. 49]
Der klassische Jeep ist so auf seine alten Tage wieder zum besten Steigeisen der Welt auf vier Rädern geworden. [Süddeutsche Zeitung, 19.10.2002]
Steigeisen braucht man jetzt zwar nicht, aber gemütlich ist es auch nicht. [Süddeutsche Zeitung, 08.08.1997]
Das Eis ist fest und griffig, die Steigeisen fassen gut, und schon gegen zehn sind wir oben. [Die Zeit, 13.11.1998, Nr. 47]
Zitationshilfe
„Steigeisen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Steigeisen>.

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