Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Steinzeug, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Stein-zeug
Wortzerlegung Stein Zeug
eWDG

Bedeutung

hartgebrannte, glasierte Irdenware mit meist blaugrauem Scherben für chemisch-technische Geräte und Leitungsrohre
Beispiel:
ein Kanalisationsrohr aus Steinzeug

Typische Verbindungen zu ›Steinzeug‹ (berechnet)

Song-zeit bunt erfunden glasiert grau herstellen porzellanartig rheinisch rot

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Steinzeug‹.

Verwendungsbeispiele für ›Steinzeug‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Deck entwickelte auch ein »grobes Porzellan« und ein »porzellanartiges Steinzeug«. [o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 30676]
Ersteres steht an Dichte und Härte dem Steinzeug und Porzellan sehr nahe. [o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 34509]
Bei der Entwässerung von Häusern beispielsweise gehen Rohre aus Steinzeug, die wenig tief verlegt sind, relativ leicht zu Bruch. [Die Zeit, 07.02.1994, Nr. 06]
Für 1999 schüttet die Deutsche Steinzeug gerade einmal 15 Prozent des Gewinns aus. [Süddeutsche Zeitung, 28.04.2000]
Bei ihrer Rückkehr nach Japan brachten sie Stücke dieses Steinzeugs mit. [o. A.: Lexikon der Kunst - T. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 45610]
Zitationshilfe
„Steinzeug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Steinzeug>.

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