Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Stellungskrieg, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Stellungskrieg(e)s · Nominativ Plural: Stellungskriege
Aussprache 
Worttrennung Stel-lungs-krieg
Wortzerlegung Stellung1 Krieg
eWDG

Bedeutung

Militär Kriegführung, die aus Stellungskampf besteht
in gegensätzlicher Bedeutung zu Bewegungskrieg

Typische Verbindungen zu ›Stellungskrieg‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stellungskrieg‹.

Verwendungsbeispiele für ›Stellungskrieg‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nun kenne ich die Entwicklung des Stellungskrieges seit einem Jahr. [Brief von Eugen Röcker vom 03.11.1915. In: Witkop, Philipp (Hg.), Kriegsbriefe gefallener Studenten, München: Müller 1928 [1915], S. 302]
Wir haben hier 3 Monate des üblichen Stellungskrieges hinter uns. [Brief von Ludwig Finke vom 28.04.1915. In: Witkop, Philipp (Hg.), Kriegsbriefe gefallener Studenten, München: Müller 1928 [1915], S. 65]
Mit dem Beginn des Stellungskrieges hingegen geriet der Sammler selbst langsam in eine Art dieser Kampfesweise hinein. [Kölnische Zeitung (Mittagsblatt), 03.01.1918]
Hier hat sich noch weit südlich von Rom ein zäher Stellungskrieg entwickelt. [o. A.: 1943. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1983], S. 16524]
Im vergangenen Jahr hat die Politik sich vor allem selbst bewegt, in den eigenen Gräben wie in einem Stellungskrieg. [Die Zeit, 02.01.1998, Nr. 2]
Zitationshilfe
„Stellungskrieg“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stellungskrieg>.

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