Stemmeisen, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Stemm-ei-sen
Wortzerlegung stemmenEisen
eWDG, 1976

Bedeutung

meißelähnliches Werkzeug mit scharfer Schneide zum Ausarbeiten von Einschnitten, Vertiefungen oder Löchern in Holz oder Stein

Thesaurus

Synonymgruppe
Brecheisen · ↗Brechstange · Stemmeisen
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Stemmeisen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stemmeisen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Stemmeisen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Deshalb kommt man ihnen eher mit Gift als mit dem Stemmeisen bei.
Süddeutsche Zeitung, 16.03.1996
Die Raubgräber haben versucht, mit einem Stemmeisen ein Stück Wand abzusprengen.
Die Zeit, 25.07.2011, Nr. 30
Er setzte das Stemmeisen als Wipphebel an das gelöste Brett.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 187
So dient das Horn als Stemmeisen, Grabscheit, Axt und Beil.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 115
Ihr Bruder Karl hatte Stemmeisen und ähnliche Werkzeuge besorgt und die Lage des Postamts einer Prüfung unterworfen.
Friedländer, Hugo: Massenmörder Hugo Schenk und Genossen vor einem Wiener Ausnahmegerichtshof. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 3447
Zitationshilfe
„Stemmeisen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stemmeisen>, abgerufen am 25.09.2020.

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