Sterbegewand, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Sterbegewand(e)s · Nominativ Plural: Sterbegewänder
Aussprache  [ˈʃtɛʁbəgəˌvant]
Worttrennung Ster-be-ge-wand
Wortzerlegung  sterben Gewand
ZDL-Verweisartikel

Bedeutung

meist historisch
Beispiele:
Der Verstorbene wird in ein weißes Sterbegewand gehüllt und in einen einfachen Holzsarg gelegt. [Rhein-Zeitung, 03.06.2015]
Anhand des Kostenvoranschlags sollten Hinterbliebene […] überprüfen, ob sie einzelne Leistungen eventuell selbst übernehmen können. Sparen kann etwa, wer Behördengänge selbst erledigt und sich um Blumenschmuck, Trauerkarten und Grabredner kümmert, anstatt all das dem Bestatter zu überlassen. Auch ein Sterbegewand, für das Bestatter in der Regel 50 bis 125 Euro berechnen, muss nicht sein – eigene Kleidung ist ohnehin viel persönlicher. [Die Welt, 15.08.2011]
Von Dienern und Dienerinnen wurden nun die beiden Toten in die Sterbegewänder gekleidet, behängt mit den Juwelen, geziert mit der golden flammenden Edelfederzierde – sollten sie doch von den Bewohnern der Niederwelt als König und Königin erkannt und begrüßt werden. [Stucken, Eduard: Die weißen Götter. Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 386]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Sterbegewand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sterbegewand>, abgerufen am 16.10.2021.

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