Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Sterbeglocke, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Sterbeglocke · Nominativ Plural: Sterbeglocken
Aussprache 
Worttrennung Ster-be-glo-cke
Wortzerlegung sterben Glocke
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
die Sterbeglocke begann zu läuten

Typische Verbindungen zu ›Sterbeglocke‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sterbeglocke‹.

Verwendungsbeispiele für ›Sterbeglocke‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als ich einmal gedankenlos daran zog, läutete die helle Sterbeglocke, und ich fürchtete tagelang, einen Tod heraufbeschworen zu haben. [Maron, Monika: Stille Zeile Sechs, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1991, S. 179]
Und die Sterbeglocken konnten gar nicht so viel läuten, wie dann gestorben wurde. [Die Zeit, 15.01.1979, Nr. 03]
Für einen großen Teil der deutschen Agrarstandorte würde die Sterbeglocke läuten. [Die Zeit, 22.05.1987, Nr. 22]
Einige Zeitgenossen läuten seit Monaten die Sterbeglocke für den Dax. [Die Welt, 10.07.2000]
Die Sterbeglocken für Potsdams ältestes Kino, in dem 1913 der erste Film gezeigt wurde, läuteten im vergangenen Sommer. [Die Welt, 23.02.2001]
Zitationshilfe
„Sterbeglocke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sterbeglocke>.

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